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toriellen ANOVA nach Kruskal-Wallis ist der Unterschied zu den jün-

geren Alterskohorten allerdings ebenfalls zu gering, um einen sta-

tistisch signifikanten Zusammenhang zu identifizieren (z = 2,825;

p = 0,244; n = 210).

Differenziert man die Tätigkeitszufriedenheit des Weiteren nach dem

Bildungsniveau so zeigt sich (vgl. Abbildung 60), dass die Gruppe

der Hochqualifizierten (16,9 %) deutlich unzufriedener ist als die

Gruppe der Niedrigqualifizierten (5,8 %). Ein Ergebnis, dass – auf

Basis eines Rangsummentests nach Mann-Whitney-U – signifikant

ausfällt (z = 0,016, p = 0,016; n = 210), aber im Vorfeld der Auswer-

tungen nicht zu erwarten war und vermutlich durch die erwähnte,

aber notwendige Aggregation zu lediglich zwei Klassen (niedrig und

hoch qualifiziert) verzerrt sein dürfte. Eine differenziertere Betrach-

tung ist aufgrund zu geringer Fallzahlen allerdings nicht möglich.

Abbildung 60: Insgesamte Tätigkeitszufriedenheit nach

Bildungsniveau

(in %; n = 210)

Quelle: eigene Berechnungen und Darstellung

Ein ebenfalls deutlicher Unterschied lässt sich hinsichtlich der Tätig-

keitszufriedenheit nach der Art der Haupttätigkeit identifizieren (vgl.

Abbildung 61). Während die unselbstständigen Trainer/innen aber-

mals eine sehr hohe Tätigkeitszufriedenheit aufweisen (94,7 %), sind

die Selbstständigen wesentlich unzufriedener (72,4 %); dieses Er-

gebnis ist zudem statistisch hoch signifikant (z = 3,170; p = 0,002;

n = 104). Zusammenfassend kann damit konstatiert werden, dass

vor allem die Beschäftigungsform (atypisch vs. typisch) eine zentra-

le Rolle hinsichtlich der insgesamten Tätigkeitszufriedenheit ein-

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Politische Bildung

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