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Kollegen (97,9 %) und damit ein geschlechtsspezifischer Unter-

schied identifiziert werden konnte, der auf einem Niveau von 10 %

statistisch signifikant ausfällt (z = 1,698; p = 0,089; n = 210).

Daneben gab die Gruppe der Niedrigqualifizierten mit 97,7 % ein

nahezu identes Zufriedenheitsniveau an als die befragten Hoch-

qualifizierten (93,5 %; z = -1,377; p = 0,168; n = 210). Die zusätzlich

durchgeführten Auswertungen nach Test- und Kontrollgruppe lassen

des Weiteren auf keinen Unterschied in der Zufriedenheit mit der

Beziehung zu Freund/innen nach Art der Haupttätigkeit (normal vs.

atypisch) schließen. So sind mit 96,0 % die unselbstständigen

Trainer/innen marginal zufriedener als Beschäftigte mit Freiem

Dienst- oder Werkvertrag (89,7 %), statistisch signifikant ist dieser

Unterschied jedoch ebenfalls nicht (z = 1,238; p = 0,216; n = 104).

In Hinblick auf die Zufriedenheit mit der Beziehung zu Freund/innen

hat auch das Alter keinerlei Einfluss. Zwar gab die mittlere der drei

Altersgruppen (35-49 Jahre) mit 97,6 % das höchste Zufrieden-

heitsniveau an, in der jüngsten (89,5 %) bzw. ältesten Kohorte (95,4 %)

fällt dieses nur marginal – und statistisch nicht signifikant – geringer

aus (Einfaktorielle Varianzanalyse: z = 3,859; p = 0,145; n = 210).

4.4.1.7 Teilaspekt „Freizeitaktivitäten“

Hinsichtlich der Zufriedenheit mit den

Freizeitaktivitäten

zeigte sich

durchwegs eine marginal geringere Zufriedenheit als bei den zuvor

behandelten Teilaspekten der Lebenssituation; zusätzlich konnte

kein Unterschied in Abhängigkeit des Tätigkeitsumfangs, der Art der

Hauptbeschäftigung sowie der ausgewählten sozio-demographi-

schen Merkmale identifiziert werden. So sind unter den hauptberuf-

lichen Erwachsenenbildner/innen insgesamt 83,7 % „(sehr) zufrie-

den“ mit ihren Freizeitaktivitäten; die Nebenberuflichen zu 85,8 %

(z =

-

0,442; p = 0,659; n = 210).

Auch differenziert nach Geschlecht zeigte sich kein statistisch signi-

fikanter Unterschied zwischen Männern und Frauen: Während in der

Gruppe der weiblichen Trainerinnen ein Zufriedenheitsniveau von

83,2 % angegeben wurde, sind die männlichen Trainer geringfügig

zufriedener (86,6 %; Rangsummentest: z = 0,684; p = 0,494; n =

210). Bezogen auf das Alter zeigen die Auswertungen, dass erneut

die Gruppe der über 50-Jährigen mit 88,5 % die höchste Zu-

friedenheit im Zuge der Erhebung im Vergleich zu jüngsten Kohorte

(20- bis 34-Jährige; 86,8 %) bzw. den 35- bis 49-Jährigen (80,0 %)

angab. Trotz der beobachteten geringfügigen Unterschiede besteht

hinsichtlich der Zufriedenheit mit diesem Teilaspekt allerdings kein

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