Mobbing
7 AK Infoservice Mobbinghandlungen Es ist eine Vielzahl von psychisch schmerzhaften Handlungen denkbar, die gegen eine Person, die zum Mobbingbetroffenen wird, gesetzt werden kann. Der Pionier der Mobbingforschung Heinz Leymann hat 45 typische Mobbinghandlungen herausgearbeitet, die von Mobbingbetroffenen im- mer wieder genannt wurden. Die 45 Mobbinghandlungen nach Leymann sind folgende: 1. Angriffe auf die Möglichkeiten, sich mitzuteilen: › Vorgesetzte schränken die Möglichkeiten ein, sich zu äußern › Man wird ständig unterbrochen › Kollegen schränken die Möglichkeiten ein, sich zu äußern › Anschreien oder lautes Schimpfen › Ständige Kritik an der Arbeit › Ständige Kritik am Privatleben › Telefonterror › Mündliche Drohungen › Schriftliche Drohungen › Kontaktverweigerung durch abwertende Blicke oder Gesten › Kontaktverweigerung durch Andeutungen, ohne dass man etwas direkt ausspricht 2. Angriffe auf die sozialen Beziehungen › Man spricht nicht mehr mit dem Betroffenen › Man lässt sich nicht ansprechen › Versetzung in einen Raum weitab von den Kollegen › Den Arbeitskollegen wird verboten, den Betroffenen anzusprechen › Man wird wie „Luft“ behandelt 3. Angriffe auf das soziale Ansehen › Hinter dem Rücken des Betroffenen wird schlecht über ihn gesprochen › Man verbreitet Gerüchte › Man macht jemanden lächerlich › Man will jemanden zu einer psychiatrischen Untersuchung zwingen
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