Mobbing
6 AK Infoservice Mobbing Seite 53 Phasenmodell Der Weg in die Mobbing-Katastrophe Phase 1 Konflikte in der Organisation einzelne Unverschämtheiten und Gemeinheiten Erste Stress-Sym p tome, Bewältigung durch individuelle Anpassung: Versöhnungsangebote, Ignorieren, Kampf, Konfliktbearbeitung Phase 3 Rechtsbrüche durch Über- und Fehlgriffe der Personalverwaltung einzelne Unverschämtheiten und Gemeinheiten Innere Kündigung, Rückzug oder Auflehnung, Beschwerden, Erschöpfung und verstärkte psychosomatische Störungen Phase 4 Ärztliche und therapeutische Fehldiagnosen vergebliche juristische Schritte Generelle Verunsicherung und Misstrauen, tiefe Verzweiflung, posttraumatisches Stress-Syndrom Phase 5 Ausschluss aus der Arbeitswelt Versetzungen (mehrfach), Abschie- ben auf funktionslosen Arbeits- platz, Kaltstellen, langfristige Arbeitsunfähigkeit, Einlieferung in eine Nervenheilanstalt, Kündigung, Frühpension, Eigenkündigung Depression, Obsession, Suchtmittelmissbrauch, massive Gesundheitsstörungen, posttraumatisches Stress-Syndrom, Persönlichkeitsstörungen, Selbstmord(versuche) Phase 2 Mobbing und Psychoterror Konzentration auf eine einzelne Person Angst, Verwirrung, Selbstzweifel, Zunahme der Isolierung, psychosomatische Störungen Betriebliche Ebene Persönliche Ebene Mobbing-Kern 20.03.2006 11:56 Uhr Seite 53 Das Phasenmodell beschreibt einen »typischen« Verlauf. Je nach betrieb- lichen Rahmenbedingungen und Ressourcen der am Mobbing Beteiligten, kann der Verlauf vom Modell abweichen. Keinesfalls muss ein einmal begonnener Mobbingprozess zwangsläufig im Ausschluss aus der Arbeitswelt enden. Rechtzeitig gesetzte Interven- tionen können dazu führen, dass Mobbing gestoppt und der Konflikt auf sachlicher Ebene gelöst wird. Phasenmodell – Der Verlauf von Mobbing
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